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Die Makuladegeneration

Die Makula (gelber Fleck), der ovale, ca. 2mm große Bereich in der Netzhautmitte, enthält die empfindlichsten Sinneszellen (Zapfen) des Auges; sie ist die Stelle des schärfsten Sehens. Die Makula befähigt uns zu scharfen Bildwahrnehmungen und zum Erkennen von Farben.

Unter dem Begriff der altersbedingten Makuladegeneration versteht man den fortschreitenden Sehverlust meist beider Augen im Alter bei Beibehaltung des peripheren Gesichtsfeldes. Verursacht wird dieser Sehverlust durch das Absterben der Sinneszellen im Bereich der Makula. Daß das periphere Gesichtsfeld erhalten bleibt liegt daran, daß die Stäbchenzellen, deren Anteil vom Rand der Makula nach auen hin zunimmt, nicht von der Veränderung der Makula betroffen sind.

Es gibt zwei unterschiedliche Formen der Makuladegeneration: zum einen die weitaus häufigere Form der "trockenen" Makuladegeneration, in deren Verlauf es zu einer allmählichen Verschlechterung der Sehfähigkeit kommt, zum anderen die Form der "feuchten" Makuladegeneration. Bei dieser Form wachsen die Blutgefäße aus der Aderhaut in die Netzhaut hinein, wodurch die Sinneszellen der Netzhaut zerstört werden. Hierdurch bedingt kommt es im Verlauf dieser Art der Degeneration zu einer flüssigkeitsbedingten Schwellung der Netzhaut.

Aus einer trockenen Form kann jederzeit eine feuchte Form werden.

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