02.jpg
seiko
02.jpg
hoya
02.jpg
police
00.jpg
hugo-boss
Der Optiker in Ihrer
Umgebung
Geben Sie Ihre Postleitzahl ein und gelangen Sie direkt zu unseren kompetenten Partnern.

Das Schielen

Während des Sehens schauen unsere beiden Augen in dieselbe Richtung. Dabei enstehen in jedem der beiden Augen fast die gleichen Bilder, die im Gehirn zu einem einzigen dreidimensionalen Seheindruck verschmolzen werden. Beim Schielen bewirkt eine Fehlstellung, daß der Unterschied zwischen den beiden Bildern zu groß ist und sie im Gehirn nicht mehr zur Deckung kommen können - es enstehen Doppelbilder.

Das kindliche Gehirn wehrt sich gegen diese Doppelbilder, indem es das vom schielenden Auge übermittelte Bild unterdrückt. Durch diese Unterdrückung wird das nichtbenuzte Auge mit der Zeit sehschwach (amblyop). Die so enstandene Sehshwäche eines organisch sonst gesunden Auges nennt man Amblyopie.

Wird diese Schielschwachsichtigkeit nicht rechtzeitg erkannt, so bleibt sie lebenslang bestehen, richtig beidäugiges oder gar dreidimensionales Sehen kann nicht mehr erlernt werden.

über die Fähigkeit zu sehen verfügt man, wenn auch eingeschränkt, bereits nach der Geburt. Die Sehschärfe entwickelt sich innerhalb eines begrenzten Zeitraumes; zu Schulbeginn ist der Entwicklungsproze quasi abgeschlossen.

In den ersten Lebenswochen ist die Koordination der Augen noch nicht vollkommen möglich, da auch das Fixieren erlernt sein will; ein ständiges Abweichen des einen Auges von der Richtung des anderen kann aber auf ein späteres Schielen hindeuten.

Es gibt verschiedene Arten des Schielens. Schielt immer dasselbe Auge, weil es die schlechtere Sehschärfe oder die geringere Beweglichkeit besitzt, so bezeichnet man dieses als einseitiges (monolaterales) Schielen.

Bei gleichwertigen Augen liegt ein wechselseitiges (alternierendes) Schielen vor. Die Richtungsabweichung kann dabei verschieden sein: nach innen (Einwärtsschielen), nach außen (Auswärtsschielen), nach oben oder unten (Höhenschielen), oder durch Verdrehung um die Sehachse (Verrollungsschielen). Oft treten Abweichungen unterschiedlicher Richtungen gleichzeitig auf.

Latentes Schielen kann im Schulalter Kopfschmerzen und Leseunlust auslösen. Ist eine Fehlstellung beliebiger Richtung wiederholt und ständig zu beobachten, so spricht man vom manifesten Schielen, zu dem auch das Mikroschielen gehört, das in der Regel nach innen gerichtet und geringfügig ist.

Schielen hat verschiedene Ursachen. Neben einer erblichen Veranlagung können auch Risikofaktoren, die während der Schwangerschaft oder Geburt auftreten, ein Schielen bewirken.

Ursachen können aber auch am Auge selbst zu suchen sein, wie z.B. angeborene seitenungleiche Brechungsfehler, einseitige Linsentrübungen, Tumore im Auge oder Verletzungen. Allerdings müssen angeborene Fehlstellungen nicht gleich nach der Geburt sichtbar sein. Schielen kann während der Fixierung sichtbar werden (durch Amblyopie), nach Kinderkrankheiten, bei hohem Fieber, nach Unfällen (Gehirnerschütterung, Linsentrübung, Netzhautablösung) oder aber in schweren seelischen Krisen.

Als Früh- oder Warnzeichen können Lichtempfindlichkeit, Augentränen, Zukneifen eines Auges, Verstimmung oder Reizbarkeit, chronische Lidrandentzündung, schiefe Kopfhaltung und ungeschickte Bewegung angesehen werden.

zurück zur übersicht

Gewinnspiel

gewinnspiel

Gut zu wissen...

Ergonomie am Arbeitsplatz

Die Geräte des Bildschirm-Arbeitsplatzes stellen, nach dem jetzigen Stand der Wissenschaft, selbst keine Gefahr für die Gesundheit der Augen dar.. mehr